Johanneskirche Goldbach

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Beerdigung


Die Trauerfeier anlässlich einer Beerdigung ist ein kurzer Gottesdienst, in welchem des Toten ehrend gedacht, aber auch die Trauergemeinde mit der biblischen Auferstehungsbotschaft getröstet werden soll. Sie beinhaltet Gebete, Lesungen und eine Ansprache unter Verwendung eines geeigneten Bibelverses. Auf Wunsch kann auch ein Lied gesungen werden.

Da die meisten Leichenhallen im Umkreis in offener Bauweise errichtet und nur wenige Stühle für die nächsten Angehörigen vorhanden sind, stehen die Trauergäste während der ganzen Feier. Darum dauern auch Beerdigungen selten länger als eine halbe Stunde.
Der erste Teil der Trauerfeier findet in der Halle und der zweite Teil am Grab oder an der Urnenwand statt.

Meist gibt es Beerdigungen und Trauerfeiern (vor der Einäscherung) einige Tage nach dem Tod. Auf Wunsch sind auch kurze, liturgisch gestaltete Feiern anlässlich der Urnenbeisetzung möglich oder auch eine „normale Trauerfeier“ mit Urnenbeisetzung ein bis vier Wochen nach dem Tod.

In der Regel melden Angehörige den Todesfall bei einem Bestatter ihrer Wahl und dieser organisiert alles Weitere, z.B. die Terminabsprache für die Trauerfeier mit Pfarrer und Friedhofsverwaltung. Er kümmert sich auch um nötige Urkunden.

Sobald Pfarrer und Bestatter den Termin vereinbart haben, setzt sich der Pfarrer mit den Angehörigen zwecks eines Beerdigungsgespräches in Verbindung, um mit ihnen die Feier zu besprechen und für die Trauerpredigt einige Informationen über den Verstorbenen, z.B. den Lebenslauf, zu erfragen. Sie können aber auch zuerst den Pfarrer anrufen, dieser wird auf Wunsch auch eine kurze Aussegnung im Hause halten. Die Beerdigungsgebühr beträgt 60 €.